Squash-Time.....die Regeln sollte man kennen!

Ziele: Zwei Spieler spielen sich gegenseitig den Ball zu oder sie versuchen ihn dort zu platzieren, wo der Gegner ihn nicht mehr erreicht.

Grundsätzliches:
Der Ball wird abwechselnd geschlagen, zwischen den Schlägen darf der Ball den Boden nur ein Mal berühren oder muss in der Luft schon geschlagen werden (Volley). Nachdem man selbst geschlagen hat, muss man darauf achten, dem Gegner nicht im Weg zu stehen. Laut Regel muss der Ball ungehindert an jeden Punkt der Frontwand geschlagen werden können.

Der Ball kann geradlinig, sowie auch mit Einbeziehung der Seitenwände und der Rückwand gespielt werden. Diese Variante unterscheidet Squash grundsätzlich von anderen Rückschlagspielen.

Dabei ist das oberste Gebot im Squashcourt die gegenseitige Rücksichtnahme, dass heißt auch die Aushol- und Schlagbewegung möglichst klein zu halten. Falls man beim Schlag vor dem Mitspieler steht, sollte man vermeiden, den Ball so zu spielen, dass er in die Nähe des eigenen Körpers zurückkommt, da sonst der Gegner in der Wahl, wohin er seinen Ball platzieren will, eingeschränkt ist.



 
 
Wichtig im Squash ist folgende Regelung:
Ein Ballwechsel kann wiederholt werden (Let), wenn man Gefahr läuft den Gegner mit dem Ball oder Racket zu verletzen.

Die Zählweise
Ein Spiel ist entschieden nach drei gewonnenen Sätzen,
d.h. nach maximal fünf Sätzen ist das Spiele zu Ende (Prinzip: "best of five").
Punkten kann nur der Spieler, der das Aufschlagrecht hat. Ein Satz geht im Normalfall bis Neun - einzige Ausnahme ist: Beim Stand von 8:8 entscheidet der Rückschläger, ob der Satz bei Neun oder erst bei Zehn entschieden ist. Der Spieler, der den Aufschlag gewonnen hat, kann bestimmen von welcher Seite er aufschlägt. Er muss dann jedoch von Aufschlag zu Aufschlag die Seite wechseln. Gewinnt der Gegner den Ballwechsel, erhält er das Aufschlagrecht, aber keinen Punkt.
 
  • Der Court
  • Richtiger Aufschlag
  • Falscher Aufschlag
  • Letball
  • Der Court
    Der Court ist von vier Wänden umgeben. Die Wände bestehen meist aus Beton oder massivem Mauerwerk. Bei der Wandbeschichtung hat man Auswahl zwischen Spezialputz oder Fertigteil-Systemen (als Komplett-Wand montierbar), die beide eine glatte und dauerhafte Oberfläche bieten. Der Fußboden ist ein Schwingboden mit Ahorn Parkett (unversiegelt). Die Tür zum Spielfeld befindet sich in der Rückwand. Sie muß bündig abschließen. Die Court-Wände sind meistens weiß, die Spielfeld-Markierungen rot. Die Länge des Courts beträgt 9,75 m, die Breite 6,40 m. Die obere Begrenzungslinie der Stirnwand befindet sich 4,57 m über dem Boden, die Service-Linie (Aufschlaglinie) 1,83 m (Oberkante). Das "Tin-Board" erstreckt sich vom Boden bis 0,48 m in die Höhe. Die Dicke des Tin-Board darf oben nicht mehr als 15 mm und unten nicht mehr als 45 mm betragen. Die Rück- und Seitenwände haben nur nach oben Begrenzungslinien, die von der Stirnwand ausgehen. An der Rückwand befindet sich die Begrenzungslinie 2,13 m über dem Boden. Die seitlichen Auslinien ergeben sich als Verbindungslinie von vorderer und hinterer Begrenzungslinie und verlaufen demzufolge schräg nach hinten fallend.